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Kreditauszahlung
Die Kreditauszahlung wird auch Valutierung genannt, sie erfolgt nachdem der Kreditantrag gestellt, bearbeitet, geprüft und bewilligt wurde. Je nach Art des Kredites und der Bank wird ein Kreditkonto eröffnet, auf das die Summe gezahlt wird. Bei Krediten aus dem Ausland wird das Geld per Post verschickt oder kann per Vorlage des Personalausweises am Postschalter abgeholt werden.
Oft kommt es vor, dass bei der Kreditauszahlung Missverständnisse auftauchen - zum Beispiel wurde soundso viel kreditiert, jedoch nur entsprechend weniger ausgezahlt. Das liegt daran, dass von der Kreditsumme bereits vor Auszahlung Kosten abgezogen werden können. Dazu gehört zum Beispiel das Disagio, eine Art Vorauszahlung auf Grund niedrigerer Zinsen, die auch steuerlich geltend gemacht werden kann - allerdings nur im tatsächlichen Jahr der Auszahlung.
Ist der Kredit erst einmal ausgezahlt, so ist er, denn bei Auszahlung ist in der Regel die Widerrufsfrist bereits verstrichen, auch rechtsgültig, sowohl für den Kreditnehmer als auch für den Kreditgeber. Das heißt, dass auch oder gerade wenn der Kreditgeber eine besonders schnelle und unkomplizierte Auszahlung des Kredites anpreist, zum Beispiel bei schufalosen Sofortkrediten aus dem Ausland, der Kreditinteressent die Pflicht hat, den Kreditvertrag mit allen Konditionen und Kosten genau zu überprüfen.
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