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Vorschaltdarlehen
Kredite werden nicht nur nach ihrer Laufzeit, der Kredithöhe oder der Art der Besicherung kategorisiert, sondern auch auf Grund der Laufzeit, in der die Zinsen des Darlehens festgeschrieben sind. Dementsprechend sind die Zinsen eines Vorschaltdarlehens nur auf bis zu zwei Jahre festgeschrieben.
Je länger der Zinssatz festgeschrieben ist, desto höher sind die Zinsen in der Regel. Denn sind die Zinsen unbeweglich, kann sich auch die Gewinnmarge der Bank nicht erhöhen.
Der Kreditnehmer eines Vorschaltdarlehens kann jedoch jederzeit den Kreditvertrag wechseln, solange sich der Wechsel beim selben Kreditnehmer vollzieht. Findet ein Bankenwechsel statt, so sind in der Regel hohe Ablösesummen vom Kreditnehmer zu zahlen.
Eine Kategorisierung nach Laufzeit, in der die Zinsen festgeschrieben sind, macht nur bei langfristigen Darlehen Sinn, da die Zinsen bei kurzfristigen Darlehen wie zum Beispiel kleinen Privatkrediten generell fest sein sollten.
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